Der Brocken – Das höchste Ziel im Norden

Der Brocken: das höchste Ziel im Norden

Der Brocken ist mit seinen 1.141 Metern die höchste Erhebung in Norddeutschland. Bereits von Weitem lässt sich die großartige Gebirgslandschaft des Brockens im Harz erkennen. Aufgrund seiner exponierten Lage und dem rauen Klima wird er nicht selten, als skandinavisches Gebirge im Herzen Deutschlands bezeichnet. Auf dem Brocken herrscht das ganze Jahr über ein raues Wetter. Niederschlagsmengen die über dem Durchschnitt liegen, eine durchschnittliche Jahrestemperatur die bei circa 3°C liegt, lange Winter und kurze Sommer sowie 330 Nebeltage im Schnitt pro Jahr gliedern den Brockengipfel in eine subalpine Vegetationszone. Deshalb besticht der Brocken im Harz mit einer individuellen Flora und Fauna. Der Brocken sowie seine Umgebung gehören zum Nationalpark Harz. Der Nationalpark lädt zum Wandern ein und bietet ausgiebig Platz für zahlreiche Sportarten. Er kann insbesondere mit seiner idyllischen Flora und Fauna punkten. Egal ob Sie sich sportlich betätigen möchten oder beim Spazierengehen nur die Seele baumeln lassen wollen, im schönen Harz ist beides möglich.

Der Brocken kann am besten mit der Brockenbahn erreicht werden. Ebenso ist ein Anstieg mit dem Pferdefuhrwerk von Schierke aus möglich. Es stehen unseren Besuchern zudem zahleiche attraktive Strecken für Wanderer und Mountainbiker zur Verfügung. Wer den Brocken im Harz erreicht kann den Brockengarten besichtigen, die Aussicht genießen oder sich dem Rundgang mit dem Nationalpark-Ranger anschließen.

Aufgrund seiner mystischen Pracht ist der Brocken vielen auch als Blocksberg, aus Zeiten der Hexenjagd, bekannt. Viele Dichter und Denker haben den Brocken in zahlreichen Geschichten verewigt, sodass er in der deutschen Literatur fest verankert ist.

Der Brocken im Harz und seine einzigartige Flora und Fauna

Da der Brocken im Harz ein sehr raues Klima aufweist und der Berggipfel zur subalpinen Vegetationszone gehört, leben viele seltene Arten auf dem Berg. Der Brockengipfel liegt oberhalb der Waldgrenze und weißt daher nur wenige sehr kleine Fichten auf. Größtenteils ist die Zwergstrauchheide auf dem Brockengipfel vertreten.

Wenn Sie Ihren Urlaub im Harz verbringen, sollten Sie unbedingt einen Besuch im Brockengarten einplanen. Der Brockengarten wurde bereits 1890 gegründet und wird seitdem von den Nationalpark Mitarbeitern liebevoll gepflegt. In dem Brockengarten leben nicht nur Pflanzen die auf dem Brocken zu finden sind, mittlerweile sind 1.600 Hochgebirgspflanzen aus aller Welt im Brockengarten vertreten.

Auf dem Brocken im Harz sind zahlreiche Pflanzen beheimatet, die es in anderen Regionen nicht gibt. Zu den seltenen Arten gehören beispielsweise die Brockenblume, die Brockenanemone, das Brockenhabichtskraut, Frauenmantel, Blutwurz, die Rentierflechte und die Krähenbeere die auch Brockenmyrte genannt wird. Dies sind nur einige Beispiele an seltenen Pflanzenarten die der Brocken zu bieten hat.

Neben einigen seltenen Gewächsen haben sich auch verschiedene Tierarten dem rauen Klima auf dem Brocken im Harz angepasst. Wiesenpieper und Ringdrosseln brühten im Gipfelbereich und auch die Alpenspitzmaus und die Nordfledermaus haben hier ihren Lebensraum gefunden. Zudem lassen sich auf dem Brocken unzählige Insekten und hunderte Arten an wunderschönen Schmetterlingen. Dieser idyllische Ort lässt Urlaubsstimmung aufkommen und lädt mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zum Träumen ein.

Der Brocken wird auch Blocksberg genannt

Um den Brocken ranken sich viele geheimnisvolle Mythen und Legenden. Der Berg soll nämlich einst als Treffpunkt für Hexen und andere mystische Gestalten gedient haben. So besagen alte Märchen im Harz, dass sich die Hexen nachts auf dem Brocken getroffen haben, um ihre schaurigen Riten zu vollziehen. Auch Goethe hat sich diesem Thema angenommen und verarbeitete die Hexen-Saga in seinem Werk „Faust I“.

Auch heute zählt der Brocken im Harz zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeitendes des Harzes. Der Brocken strahlt bis heute eine magische Anziehungskraft aus. Die Nebelschwaden und das raue Wetter versetzen den Berg immer noch in einen mystischen Glanz. Da der Gipfel an über 300 Tagen im Jahr in Nebel gehüllt ist, können sich die Besucher immer noch von den mystischen Gestalten überzeugen. Die faszinierenden Lichtreflexe erzeugen optische Täuschungen und lassen das „Brockengespenst“ auferstehen.