Die Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz

Die Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz

Sowohl der Harz als auch der Brocken sind sagenumwobene Orte in Deutschland. Verschiedene Geschichten und Legenden ranken sich, um diese bedeutenden Gebiete. Die bekanntesten Mythen, sind die der Hexen und Teufel. Auch der berühmte Dichter Wolfgang Johann von Goethe widmete ihnen seine Werke. Die Walpurgisnacht ist seit vielen Jahrtausenden eine spektakuläre Feier im Zeichen der Hexen. Die Feierlichkeiten zu diesem Fest finden jedes Jahr in der Nacht zum ersten Mai statt. Dabei versammeln sich Hexenliebhaber, Anwohner und Touristen auf dem Hexentanzplatz. Gemeinsam wollen sie zum Blocksberg (Brocken) fliegen, um sich mit dem Teufel zu treffen. Die erste offiziell arrangierte Feier zur Walpurgisnacht fand 1896 statt.

Die Wurzeln der Walpurgisnacht liegen in der altgermanischen Zeit, in der ein Frühlingsfest gefeiert wurde. Sie opferten verschiedene Gaben und feierten somit den Abschied des Winters und Wotans Hochzeit. Heutzutage ist aus der Walpurgisnacht, die jedes Jahr auf dem Hexentanzplatz stattfindet, eine Massenveranstaltung geworden. Von den Veranstaltern wird ein spektakuläres Volksfest- und Kulturprogramm zusammengestellt. Mehr als zehntausend Besucher aus unzähligen Regionen feiern gemeinsam die Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz.

Die Veranstaltung zieht jedes Jahr Groß und Klein in ihren Bann. Die Menschen verkleiden sich auch heute noch, Essen, Trinken, Tanzen und Lachen gemeinsam. Dieser alte Brauch der aus Magie, Faszination und Erotik besteht fasziniert viele Generationen in ganz Deutschland.

Geschichtlicher Hintergrund zur Walpurgisnacht

Wie bereits erwähnt liegen die Wurzeln der Walpurgisnacht in der vorchristlichen Zeit. Die früheren Bewohner der Ortschaften, feierten ein Opferfest, das den Winter verabschiedet. Sie verkleideten sich und trugen sowohl bunte als auch angsteinflößende Masken. Mit diesen Masken, Feuer und Schüssen sollten böse Geister vertrieben werden.

Die Namensgeberin des Festes ist die heilige Walburga. Sie war eine Äbtissin in einem Nonnenkloster. Es konnte bislang kein Zusammenhang zu Hexen oder Teufeln festgestellt werden. Sie wurde allerdings von Papst Hadrian II. am 1. Mai heiliggesprochen. Nach ihrer Heiligsprechung wurden ihr diverse Wundertaten zugesprochen, die sie erfüllt haben soll. Zudem gilt sie als Schutzpatronin gegen böse Geister. Erst diese Zusammenhänge haben die Verbindung zwischen der heutigen Walpurgisnacht und der heiligen Walburga zusammengefügt. Die Walpurgisnacht wird daher immer am Vorabend ihres Namenstages auf dem Hexentanzplatz gefeiert.

Die bekannten Geschichten besagen, dass sich die Hexen zur Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz versammeln, um zum Brocken zu fliegen und ein Hexenfest zu feiern. Der Sage nach fliegen sie auf verschiedenen Gegenständen zum Blocksberg, dabei griffen sie auf Mistgabeln, Besen und auf andere Flugobjekte zurück. Auf dem Blocksberg tanzen die Hexen während der Walpurgisnacht im Kreis um das Feuer und küssen den Hintern des Teufels. Ziel ist es, dass sich die Hexen mit dem Teufel vermählen und von ihm das besagte Hexenmal erhalten. Dieses befähigt sie zur Zauberei.

Heutige Walpurgisfeiern auf dem Hexentanzplatz im Harz

Die heutige Walpurgisfeier findet immer noch auf dem Hexentanzplatz statt. Menschen aus ganz Deutschland versammeln sich an diesem Abend auf dem Platz und feiern gemeinsam die Walpurgisnacht. Viele verkleiden sich auch heute noch als Hexen und Teufel. An diesem Abend empfängt die Region mehr als zehntausend Besucher.

Die Walpurgisnacht wird nicht nur auf dem Hexentanzplatz gefeiert, mittlerweile findet eine weitere große Feier in Schierke in der Nähe des Brockens statt. Neben Schierke und dem eigentlichen Schauplatzes der Walpurgisnacht, werden zahlreiche Veranstaltungen in der gesamten Region angeboten. Die Feierlichkeiten zur Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz sind heute mit verschiedenen Programmpunkten versehen. Es ist ein berauschendes Kulturfest mit Feuerwerk, Musik und Tanz geworden.

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